Erstellt am 03. April 2012, 14:26

Brand aus nach Feuer in burgenländischem Wald. Brand aus hat es am Dienstagnachmittag nach einem wieder entfachten Waldbrand zwischen Kroatisch Gerersdorf und Lutzmannsburg geheißen.

 |  NOEN
Nachdem am Montag rund 150 Feuerwehrleute die Flammen bekämpft hatten und am Abend Entwarnung gaben, musste gegen 6.00 Uhr erneut mit den Löscharbeiten begonnen werden. "Die Feuerwehr Lutzmannsburg ist mit zehn Mann zur Überwachung der Glutnester vor Ort. Das Gebiet wird die ganze Nacht überwacht", so Einsatzleiter Ewald Weber
 
Trotz Brandwache in der Nacht auf Dienstag konnte ein neuerliches Entflammen nicht verhindert werden. Trockenes Laub und auf dem Boden liegende Äste dürften am Montag Feuer gefangen haben. Dort dürfte laut stellvertretenden Bezirksfeuerwehrkommandanten Martin Reidl die Ursache für den zweiten Einsatz liegen: "Wir gehen davon aus, dass es unterhalb, also bei den Wurzeln, weitergebrannt hat", erklärte er. Insgesamt dürften etwa fünf bis sechs Hektar durch die Flammen vernichtet worden sein.
 
Am Dienstag waren sechs Feuerwehren mit rund 70 Mann im Einsatz. Auch aus der Bevölkerung gab es Unterstützung. Die Helfer  hatten am zweiten Tag nicht nur mit dem Feuer zu kämpfen, sondern auch mit der Müdigkeit. "Ein paar Kameraden sind zum Teil seit 22 Stunden im Einsatz", sagte Weber.
 
Die Brandbekämpfung stellte sich für die Freiwilligen als schwierig heraus: "Das Wasser muss vom Ort geholt und in den Wald gebracht werden. Das dauert alles seine Zeit", erklärte Reidl am Vormittag.
 
Weshalb es zu dem Brand kam, war am Nachmittag noch immer unklar. Dass sich das Laub und die Äste aufgrund der anhaltenden Trockenheit selbst entzündet haben, "glaube ich nicht. Ich denke schon, dass zuvor jemand im Wald war. Ob vorsätzlich gehandelt wurde oder nicht, muss die Polizei klären", so der stellvertretende Bezirksfeuerwehrkommandant.