Erstellt am 04. Oktober 2015, 12:29

von APA Red

Bundesheer-Küchen produzierten 120.00 Mahlzeiten. Das Bundesheer kocht bereits seit Anfang August für Flüchtlinge und kümmert sich in den Betreuungsstellen oder an den Grenzen immer wieder um die Verpflegung. Die Zentralküchen in Wien und Wiener Neustadt versorgen das Burgenland sowie Niederösterreich.

 |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)
Bisher wurden insgesamt rund 120.000 Portionen zubereitet und ausgeteilt, davon täglich über 7.000 im Osten Österreichs. Dies teilte das Verteidigungsministerium am Sonntag in einer Aussendung mit.

4.650 Portionen am Tag

Die Zentralküchen in Wien und Wiener Neustadt versorgen das Burgenland sowie Niederösterreich mit rund 4.650 Portionen am Tag.

In Kärnten stellt das Bundesheer etwa 2.000 Portionen für die Flüchtlinge bereit. Die Zusammenstellung der Speisen berücksichtige religiöse Speisevorschriften. Zu den Gerichten gehören auch Kartoffelsuppe, Putengeschnetzeltes oder Krautfleckerl.

Methode "Cook & Chill"

Die Zentralküchen ermöglichen eine moderne und effiziente Versorgung. Die angewandte Produktionsmethode "Cook & Chill" erlaube eine Trennung zwischen dem Kochen der Speisen und Konsum. Dadurch kann über den ganzen Tag verteilt optimal gekocht werden. Das sorge für besseren Geschmack und einen höheren Vitamin- und Nährstoffgehalt.

Derzeit gibt es beim Bundesheer vier Zentralküchen. Diese befinden sich in Wien, Graz, Klagenfurt und Wiener Neustadt. Daran sind rund 60 Finalisierungsküchen angeschlossen, zwölf davon in Wien. Derzeit werden täglich ca. 21.000 bis 22.000 Portionen für Heeresangehörige im Normbetrieb zubereitet.