Erstellt am 05. September 2013, 12:53

Burgenlands Blaulichtorganisationen präsentieren sich. Zum "Tag der Sicherheit" laden am 14. September die Blaulicht- und Einsatzorganisationen im Burgenland. 13 Organisationen und Einrichtungen präsentieren sich in der Martin-Kaserne in Eisenstadt bei einer Leistungsschau.

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"Damit soll die gute Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen sowie mit der Öffentlichen Hand und der Bevölkerung dokumentiert werden", sagte Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt. Die Veranstaltung steht heuer im Zeichen zweier Jubiläen.

"Dorfpolizist setzt sich immer mehr durch"

Die im Vorjahr im Burgenland entwickelte Sicherheitsstrategie werde "Schritt für Schritt" in ganz Österreich umgesetzt. "Es ist der Dorfpolizist, der in Vergangenheit ein bisschen belächelt wurde, der sich immer mehr durchsetzt", sagte Niessl.

Kärnten sei das nächste Bundesland, das den Dorfpolizisten einführe. Es werde auch Rückversetzungen von Polizisten aus Wien ins Burgenland geben, kündigte der Landeshauptmann an. Die von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) angekündigte Videoüberwachung im grenznahen Raum werde vonseiten des Burgenlandes unterstützt.

Die Landessicherheitszentrale (LSZ) werde in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium ausgebaut, teilte Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (ÖVP) mit. Man wolle noch enger mit der Polizei kooperieren und auch die anderen Blaulichtorganisationen ins Boot holen.

Jubiläum: Landesfeuerwehrverband wird 90

Die Polizei sei bereit, neue Wege zu gehen wie beispielsweise jüngst bei der Kooperation mit einem Sicherheitsunternehmen zur Verhinderung von Traktordiebstählen, erläuterte Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil.

Das Bundesheer will diesmal aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Gründung des Militärkommandos Burgenland auch die eigene Geschichte in den Mittelpunkt rücken, sagte Militärkommandant Brigadier Johann Luif.

Der Landesfeuerwehrverband feiert heuer sein 90-jähriges Bestehen. Die Feuerwehr sei noch nie so gut aufgestellt gewesen und habe noch nie so viele Mitglieder gehabt wie heute, berichtete Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl.