Erstellt am 26. April 2011, 15:24

Burgenlands Feuerwehren rückten 2010 zu mehr als 6.500 Einsätzen aus. 6.544 Mal mussten im Vorjahr burgenländische Feuerwehren ausrücken. Dabei waren mehr als 5.200 technische Einsätze zu bewältigen - dazu zählen die Hilfeleistung bei 872 Verkehrsunfällen und die Bergung von 172 Personen - sowie 1.328 Brände zu löschen.

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Insgesamt waren die Helfer über 101.000 Stunden im Einsatz, zogen Feuerwehrreferent LHStv. Franz Steindl (V) und Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl am Dienstag in Eisenstadt Bilanz.

Jeder 17. Burgenländer gehört einer Feuerwehr an. Der Mitgliederstand steige immer noch, so Steindl. Aktive Feuerwehrleute gibt es derzeit 13.546, davon sind 654 Frauen. Die Feuerwehrjugend, bei der man ab zehn Jahren mitmachen kann, hat 1.354 Mitglieder. Für die Finanzierung des Feuerwehrwesens im Burgenland stellte der Bund im Vorjahr aus dem Katastrophenfonds etwa 1,43 Millionen Euro zur Verfügung. Aus Bedarfszuweisungen des Landes flossen rund 1,46 Millionen Euro. Jeder Euro sei bestens investiert und mache sich bezahlt, so Steindl. Heuer stünden im Landesbudget 2,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Erst kürzlich wurde das neue Brandhaus beim Landesfeuerwehrkommando in Eisenstadt eröffnet. Feuerwehrleute können dort unter realistischen Bedingungen die Brandbekämpfung innen und außen üben. Im Rahmen der grenzüberschreitenden Kooperation sollen auch gemeinsame Übungen mit ungarischen Wehren stattfinden.

 Der 4. Mai wird traditionell als "Tag der Feuerwehr" begangen. Etwas später, am 14. Mai, präsentiert sich das Landesfeuerwehrkommando bei einem Tag der offenen Tür mit einer Vielzahl von Vorführungen. Einen Tag darauf begeht die Stadtfeuerwehr Pinkafeld ihr 140-jähriges Gründungsjubiläum. Die älteste Feuerwehr des Burgenlandes - sie ist nach der Berufsfeuerwehr Sopron die zweitälteste in der gesamten Region - wurde 1871 ins Leben gerufen.