Erstellt am 09. Juni 2011, 08:59

C-Quadrat zahlte Grasser 150.000 Euro. Die börsenotierte Fondsgesellschaft C-Quadrat hat ihrem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Heinz Grasser für das Jahr 2010 insgesamt 150.000 Euro bezahlt. Die Aufsichtsratsvergütung betrug laut "profil"-Vorabmeldung vom Donnerstag 75.000 Euro, im Gegenzug leitete Grasser sieben Aufsichtsratssitzungen.

Per 27. September 2010 legte er sein Mandat zurück. Außerdem zahlte C-Quadrat Grassers Beratungsgesellschaft Valuecreation in Summe 75.000 Euro - "für die Vermittlung von institutionellen Mandaten", wie es im Geschäftsbericht heißt. Grasser habe C-Quadrat einen Kontakt zu einem Kunden gelegt, aus dem tatsächlich ein Managementmandat entstanden sei, hieß es am Donnerstag aus dem Unternehmen. Der Vertrag mit Valuecreation sei "ein ganz normaler Standardvertrag" gewesen, den man jedem AR-Mitglied für die Vermittlung von Geschäften angeboten habe.