Erstellt am 16. November 2010, 14:25

"Der eingebildeter Kranke" unter Betrugsverdacht. Als "eingebildeter Kranker" soll sich ein 61-jähriger Österreicher unsteten Aufenthalts seit Mai in 40 Spitälern mehrerer Bundesländer behandeln und stationär aufnehmen haben lassen.

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Den dadurch angerichteten Schaden bezifferte die Sicherheitsdirektion am Dienstag mit vermutlich mehr als 40.000 Euro. Der geständige Beschuldigte wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.

Den Ermittlungen zufolge wird dem Mann zur Last gelegt, seit 8. Mai Verletzungen nach Stürzen und Erkrankungen vorgetäuscht zu haben, um als Patient in Krankenhäuser zu gelangen. Der 61-Jährige soll die Betrugshandlungen in Wien, Niederösterreich, im Burgenland, in Salzburg, Oberösterreich, Tirol und in der Steiermark verübt haben. Er sei so zu 161 Tagen stationären Aufenthalten und einer ambulanten Behandlung in diversen Spitälern gekommen. "Der eingebildete Kranke" wurde am vergangenen Freitag über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt von Beamten der Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Mödling festgenommen.