Erstellt am 29. März 2012, 12:37

Der Frühling zeigt Österreich am Wochenende die kalte Schulter. Wieder einmal rechtzeitig zum Wochenende wird das Wetter in Österreich eher ungemütlich.

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Die Temperaturen fallen teils deutlich, die Sonne macht sich rar. Stattdessen gibt es laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) viel Wind, der hie und da recht stürmisch wird, und stellenweise Regen.
 
Bis Freitagnachmittag bleibt es im Großteil des Landes meist trüb und regnerisch. Im Alpenvorland und im östlichen Flachland bläst lebhafter bis stürmischer Wind. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen etwa 800 und 1.300 Meter Seehöhe, im Westen liegt sie um 1.500 Meter. An der Alpensüdseite und im Burgenland regnet es kaum, zwischendurch zeigt sich auch öfter die Sonne. Sonnige Wolkenlücken sind besonders am Nachmittag auch im Großraum Wien möglich. Frühtemperaturen: drei bis neun Grad; Tageshöchstwerte: sieben bis 14 Grad, im Süden und Südosten bis zu 17 Grad.
 
Im Norden und entlang der Alpennordseite hält sich am Samstag zunächst dichte Bewölkung, dabei regnet es auch zeitweise. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 900 und 1.400 Meter. Später am Tag sind einzelne Auflockerungen möglich. Im östlichen Flachland regnet es kaum noch, bald blinzelt auch die Sonne durch die Wolken, der Nachmittag verläuft insgesamt recht freundlich. Noch mehr Sonne gibt es an der Alpensüdseite, einzelne Regenschauer ziehen hier bereits in den Morgenstunden ab. Im Alpenvorland, im Donauraum und im Burgenland bläst wiederholt lebhafter, teilweise auch noch stürmischer Wind. Frühtemperaturen: drei bis zehn Grad; Tageshöchstwerte neun bis 15 Grad, im Süden bis zu 20 Grad.
 
Der Süden bietet am Sonntag trockenes Wetter, bis in den Vormittag hinein halten sich dort noch Restwolken, dann gewinnt rasch die Sonne die Oberhand. Im übrigen Österreich erfolgt bis zum frühen Nachmittag ein Wechselspiel aus Wolken und kurzen sonnigen Abschnitten, dazu gehen einige Regenschauer nieder. Oberhalb von 500 bis 900 Meter fällt Schnee, anfangs kann es im Norden und Osten auch tiefer herab schneien. Am Nachmittag werden in diesen Regionen die sonnigen Phasen häufiger und länger. Der Wind bläst mäßig bis lebhaft, im Osten teilweise kräftig. Frühtemperaturen: minus zwei bis plus fünf Grad; Tageshöchstwerte vier bis zwölf Grad.
 
Am Montag überwiegt - von ein paar harmlosen Wolken abgesehen - meist der Sonnenschein. Nur im Norden und Osten ziehen vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag zeitweise kompakte Wolkenfelder durch. Wind weht vom östlichen Oberösterreich bis ins Nordburgenland mäßig, zum Teil lebhaft, sonst ist es oft nur schwach windig. Frühtemperaturen: minus fünf bis plus vier Grad; Tageshöchstwerte acht bis 16 Grad.
 
Westlich der Linie Linz-Villach zeigt sich am Dienstagvormittag noch zeitweise die Sonne. Dann nimmt die Bewölkung von Südwesten her rasch zu und am Nachmittag setzt Regen ein. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1.500 und 1.900 Meter Seehöhe. Richtung Osten dominiert zunächst der Sonnenschein, erst im Lauf des späteren Nachmittages tauchen auch hier allmählich immer mehr Wolken auf. Es bleibt aber weitgehend trocken. Frühtemperaturen: minus vier und plus fünf Grad; Tageshöchstwerte acht bis 17 Grad.