Erstellt am 27. Oktober 2010, 17:49

Ehrung für Chile-Retter. BERGUNG / Peter Laschober wird das Ehrenkreuz für Lebensrettung des Landes verliehen. Jetzt gönnt er sich einmal Urlaub.

Landeshauptmann Hans Niessl und Bürgermeister Gerhard Pongracz empfingen Peter Laschober nach seiner Heimkehr aus Chile. FOTO: MILLENDORFER  |  NOEN
VON MICHAEL PEKOVICS

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OBERWART, EISENSTADT / Auf Einladung von Landeshauptmann Hans Niessl und Oberwarts Bürgermeister Gerhard Pongracz kam Peter Laschober, bekannt als „Chile-Retter“, ins Eisenstädter Landhaus. Dem 30-Jährigen, der als einer von drei Männern die 33 Kumpel mit einer Seilwinde rettete, soll nun das Ehrenkreuz des Landes verliehen werden.

Als Willkommensgeschenk übergaben Niessl und Pongracz dem 30-Jährigen, der an diesem Tag noch auf seinen in Paris liegen gebliebenen Koffer wartete, ein Leiberl und eine Trainingsjacke. „Das kann ich gut gebrauchen“, schmunzelte er bei der Übergabe.
Drei Wochen lang war Laschober in Chile im Einsatz, nun wird er als Held gefeiert – bleibt aber bescheiden. Als ihn sein Chef gefragt habe, ob er Zeit hätte, „habe ich natürlich sofort ja gesagt, ohne nachzudenken“.

Jetzt sei er über den Rummel um seine Person „überrascht“, erzählte aber dennoch über die Arbeit am Bohrloch: „Du hast gar keine Zeit um Angst zu haben, Bedenken sind aber schon im Spiel. Wir waren bei den Arbeiten von den Medien gut abgeschirmt. Das war auch notwendig, weil wir uns dadurch besser konzentrieren konnten.“ Laschober will sich nun ein paar Tage Urlaub im Kreis seiner Familie gönnen.