Erstellt am 17. Dezember 2010, 20:57

Einbrecher-Trio verursachte 200.000 Euro Schaden. 27 Diebstähle in Niederösterreich, dem Burgenland und Wien nachgewiesen.

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Ein Trio aus Moldawien hat in den vergangenen eineinhalb Jahren durch 27 Einbruchsdiebstähle in Wien, Niederösterreich und im Burgenland mehr als 200.000 Euro Schaden verursacht. Die 21- bis 26-jährigen mutmaßlichen Täter hatten es auf "alles, was nicht niet- und nagelfest ist" abgesehen - Schmuck, Bargeld und Fahrräder, so ein Polizeisprecher. Ihre Beutezüge unternahmen sie in Zwettl (Niederösterreich) und Mattersburg (Burgenland) sowie in den Wiener Bezirken Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus.

Für den 21-jährigen Hauptverdächtigen klickten am 3. November beim Grenzübergang Chiasso in der Schweiz die Handschellen. Seine mutmaßlichen Komplizen (24 und 26 Jahre alt) wurden bereits am 15. September nahe der österreichischen Grenze im ungarischen Hegyeshalom festgenommen.

Die österreichische Polizei wurde im Sommer 2009 nach mehreren Delikten in Wohnhäusern und Firmen erstmals auf die drei Profi-Einbrecher aufmerksam, hieß es am Freitag in einer Aussendung. Am 15. September beobachteten Beamte die Verdächtigen in Rudolfsheim-Fünfhaus beim Beladen eines Lkw mit Diebesgut. Sie verfolgten das Fahrzeug und die beiden Verdächtigen wurden noch am selben Tag in Ungarn festgenommen.

Der bereits ausgeforschte Hauptverdächtige konnte sich vorläufig nach Moldawien absetzen. Aufgrund eines EU-Haftbefehles wurde der 21-Jährige allerdings zweieinhalb Wochen später in der Schweiz dingfest gemacht.