Erstellt am 25. September 2012, 13:02

Einbrecherbande richtete 220.000 Euro Schaden an. Burgenländische Kriminalisten haben eine Einbrecherbande ausgeforscht, die im August und September 2011 insgesamt zwölf Mal in Geschäftslokale in Ostösterreich eingebrochen haben soll.

Die Tätergruppe aus Rumänien hat dabei einen Gesamtschaden von 220.000 Euro angerichtet, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland am Dienstag mit. Zwei Mitglieder wurden festgenommen, gegen drei weitere wurde ein EU-Haftbefehl erlassen.

Die Bande soll Geschäfte bevorzugt haben, deren Ware in Rumänien leicht zu verkaufen sei, etwa teure Fahrräder, Autoreifen, Markenkleidung und Elektrogeräte. Auch Musikinstrumente, Parfüm-Artikel und Schmuck sowie Geld ließen die fünf Männer mitgehen.

Ihre Beute aus den Geschäften in Eisenstadt, Mattersburg und Purbach (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) sowie im steirischen Bezirk Hartberg und im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen sollen die mutmaßlichen Diebe schließlich zu Hause in Rumänien verkauft haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Bandenmitglieder im Alter von 24 bis 41 Jahren die Objekte ausgekundschaftet und dann zu dritt, allerdings in unterschiedlichen Konstellationen, zugeschlagen haben.