Erstellt am 25. November 2010, 14:00

Einbruchsserie mit 337.000 Euro Schaden in Ostösterreich geklärt. Nach einer Einbruchsserie in Ostösterreich mit einem Gesamtschaden von rund 337.000 Euro hat die Polizei die mutmaßlichen Täter aus dem Verkehr gezogen.

BVZ, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)
 Eine siebenköpfige Bande aus Ungarn soll für zumindest zehn Coups verantwortlich sein, die im Zeitraum von Oktober 2009 bis März dieses Jahres in drei Bundesländern verübt wurden, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Donnerstag. Für vier Verdächtige hatten bereits im März im Südburgenland die Handschellen geklickt, ihre Komplizen wurden in den vergangenen Wochen in Ungarn gefasst.

   Der Aktionsradius der Bande, die laut Exekutive in Gruppen ans Werk ging, erstreckte sich von den Bezirken Güssing und Oberpullendorf  über Wiener Neustadt-Land  bis in die Bezirke Leibnitz, Feldbach und Hartberg (alle Steiermark). Zur Beute gehörten neben sieben gebrauchten Pkw und Kleinbussen auch drei Mopeds und 60 Motorsägen sowie zahlreiches Werkzeug. Das Diebesgut wurde nach den Coups in Ungarn verkauft.

   Vier Männer im Alter von 28 bis 42 Jahren erwischte die Polizei im März im Bezirk Güssing nach einem Einbruch. Aus einer Kfz-Werkstatt in Deutsch Tschantschendorf waren damals mehrere Mobiltelefone, Kleidung und Werkzeug gestohlen worden. Drei Verdächtige kamen in U-Haft, einer wurde angezeigt und freigelassen. Auch er sitzt laut Sicherheitsdirektion inzwischen im Gefängnis.

   Bei den Ermittlungen gegen die Bande kooperierten Beamte aus Österreich und Ungarn. In den vergangenen Wochen wurden im Nachbarland nach und nach drei weitere mutmaßliche Mitglieder festgenommen. Ein 29-Jähriger verbüßt mittlerweile in Ungarn eine Haftstrafe, die zwei anderen wurden nach Österreich ausgeliefert.