Erstellt am 13. Juni 2013, 10:28

Festnahme nach 12 Einbrüchen in NÖ und im Burgenland. Der Polizei ist ein mutmaßlicher Serieneinbrecher ins Netz gegangen. Der 33-Jährige wird verdächtigt, seit vergangenen Dezember in den Bezirken Bruck an der Leitha und Neusiedl am See zwölf Mal zugeschlagen zu haben.

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Damit richtete er einen Gesamtschaden von rund 60.000 Euro an. Der Slowake soll bei seinen Einbrüchen in Juwelier-, Pkw-, EDV- und Handygeschäfte Schmuck, Werkzeug, Computer und Geld erbeutet haben, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland am Donnerstag mit.

Im März lieferte ein Zeuge den Kriminalisten einen wichtigen Hinweis. Der Passant hatte laut Polizei den Verdächtigen bei einem Einbruchsversuch in Neusiedl am See beobachtet und Alarm geschlagen. Der mutmaßliche Täter bemerkte dies allerdings und flüchtete in eine Seitengasse. Für den Slowaken klickten nach einer Fahndung dennoch die Handschellen.

Der Mann soll bei den Geschäften das Glas der Auslagen bzw. bei Autos die Seitenscheiben aufgeschnitten, brutal eingeschlagen oder bei einzelnen Eingangstüren das Schloss abgedreht haben. Der Wert der Beute wurde auf 40.000 Euro geschätzt. Der mutmaßliche Täter stritt zunächst sämtliche Vorwürfe ab, zeigte sich laut Exekutive aufgrund der erdrückenden Beweislast allerdings doch noch geständig. Er wurde in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht.