Erstellt am 29. Juli 2016, 13:26

Kein Radikalisierungs-Frühwarnsystem im Burgenland. Spezielle Kontrollen nur nach konkreten Hinweisen oder bei Anlassfällen.

Symbolbild

Im Burgenland gibt es im Umgang mit Flüchtlingen betreffend etwaiger Radikalisierungen in Quartieren kein Frühwarnsystem der Polizei. Die Exekutive sei mit dem koordinierten fremdenpolizeilichen Dienst als Unterstützung für die Landesregierungsorgane vom Flüchtlingsreferat bei den Grundversorgungskontrollen mit dabei. Spezielle Kontrollen gebe es nur anlassbezogen, hieß es auf Anfrage.

Die Polizei kontrolliert derzeit nur nach konkreten Hinweisen oder bei Anlassfällen wie etwa Raufereien verstärkt in den Quartieren. Aktuell werden die Verantwortlichen der einzelnen Asylwerberunterkünfte auch von den neuen sogenannten "Community-Polizisten" als Sicherheitsbürger u.a. bei Schulungen unterstützt, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland am Freitag mit.