Erstellt am 30. Juni 2011, 05:41

Gebühren für Reisepässe und Urkunden steigen. Von der Öffentlichkeit mehr oder weniger unbemerkt hat das Finanzministerium die Kosten für Dokumente wie Reisepass, Geburts- und Sterbeurkunden kräftig in die Höhe getrieben. Die auf Verordnungsweg beschlossenen Anpassungen betragen im Schnitt acht Prozent und treten schon mit 1. Juli in Kraft. Die jährlichen Mehreinnahmen sollen laut "Salzburger Nachrichten" 24 bis 25 Millionen Euro betragen.

Von der Öffentlichkeit mehr oder weniger unbemerkt hat das Finanzministerium die Kosten für Dokumente wie Reisepass, Geburts- und Sterbeurkunden kräftig in die Höhe getrieben. Die auf Verordnungsweg beschlossenen Anpassungen betragen im Schnitt acht Prozent und treten schon mit 1. Juli in Kraft. Die jährlichen Mehreinnahmen sollen laut "Salzburger Nachrichten" 24 bis 25 Millionen Euro betragen.

Die Mehrkosten im Detail: Das Ausstellen eines Reisepasses kostete bisher 69,90 Euro, künftig 75,90 Euro. Für einen Personalausweis zahlt man ab Juli 61,50 (jetzt 56,70) Euro. Heirats-, Geburts- und Sterbeurkunden werden von 6,60 auf 7,20 Euro erhöht.

Beglaubigungen für bestimmte Berufe oder die Vergebührung von Dienstzeugnissen kosten ab Freitag 14,30 statt bisher 13,20 Euro. Dasselbe gilt für den Amtsstempel auf Staatsbürgerschaftsnachweise, Niederschriften und für Gewerbeberechtigungen. Das Finanzministerium spricht von einer moderaten Anpassung.