Erstellt am 01. März 2013, 12:24

Gesundheitsberufe sorgen für zusätzliche Jobs. Gesundheitsberufe haben in den vergangenen Jahren im Burgenland für zusätzliche Arbeitsplätze gesorgt.

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"Man kann im Schnitt sagen, wir haben in den letzten zehn Jahren rund 2.500 neue Jobs im Burgenland in diesem Bereich geschaffen", erklärte Gesundheitslandesrat Peter Rezar (S) am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz in Frauenkirchen.

Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung hat die Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege in Oberwart (GKPS) mit ihrer Expositur in Frauenkirchen. Bisher wurden an den beiden Standorten rund 1.500 Schülerinnen und Schüler ausgebildet, erläuterte die Leiterin, Karin Dolmanits, anlässlich des Tages der offenen Tür in der Expositur.

An der GKPS sei trotz der umfangreichen Ausbildung die Drop Out-Quote gering: Sie betrage in Oberwart zwei und in Frauenkirchen null Prozent. Für die Absolventen der dreijährigen Schule gebe es zudem gute Jobchancen. Entsprechend den bundesgesetzlichen Vorschriften für die Ausbildung in Gesundheitsberufen will man ab dem Schuljahr 2014/15 im Burgenland auch eine entsprechende Fachhochschulausbildung anbieten, berichtete Landeshauptmann Hans Niessl (S).

Im Bereich der Spitäler arbeiten im Burgenland und 3.000 Mitarbeiter, erläuterte Rezar. In den 47 Altenwohn- und Pflegezentren bewege sich das Personal in einer Größenordnung von insgesamt 3.000 bis 4.000 Personen, einschließlich der nicht diplomierten Mitarbeiter. In den vergangenen zehn Jahren seien im Burgenland 27 solcher Einrichtungen entstanden. Im selben Zeitraum wurden in allen Regionen etwa 1.000 Pflegehelferinnen und Pflegehelfer ausgebildet.

Burgenländern, die die GKPS absolvieren wollen und nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, soll ein Projekt mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) den Schulbesuch ermöglichen: Ab Herbst erhalten 15 Personen für die gesamte Dauer der Ausbildung eine Förderung des AMS, so Rezar.