Erstellt am 07. Mai 2015, 13:00

von LPD NÖ

Gewerbsmäßiger Betrug: 70 Taten geklärt. Bedienstete der Polizeiinspektion Leopoldsdorf konnten nach intensiven Erhebungen gleich insgesamt 70 gewerbsmäßige Betrugshandlungen aufklären

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Ein 43-jähriger Slowake ist den Ermittlungen der Polizei laut einer Aussendung der LPD NÖ zufolge verdächtig "von 13. Februar 2012 bis 17. Februar 2015 in insgesamt 70 Angriffen die jeweiligen Angestellten diverser Firmen durch gezieltes mehrmaliges Wechseln verschiedener Geldscheine derart getäuscht zu haben, sodass er verschiedene Bargeldbeträge – zumeist 100 Euro – auf betrügerische Art und Weise erlangte."

6.200 Euro Schaden durch Geldwechslerei

Bei den geschädigten Firmen handelt es sich hauptsächlich um Banken, Trafiken und Tankstellen im Burgenland sowie allen anderen Bundesländern außer Wien. Die entstandene Schadenssumme beläuft sich auf rund 6.200 Euro.

Zudem soll der 43-Jährige bei einigen dieser Geldwechsel Gegenstände geringen Wertes gestohlen haben, wobei er offenbar den Umstand nutzte, dass die Angestellten abgelenkt waren.

Der Mann steht weiters im Verdacht, bei einem versuchten Geldwechselbetrug aus der geöffneten Kassenlade einen vierstelligen Bargeldbetrag gestohlen zu haben. Der durch die Diebstähle verursachte Gesamtschaden wird mit rund 1.500 Euro beziffert.

Am 18. Februar war der Slowake in Slowenien wegen gleichartiger Delikte festgenommen worden und befindet sich zurzeit dort in Haft. Da seine tatsächliche Identität nun geklärt ist, konnte von der Staatsanwaltschaft Korneuburg ein EU-Haftbefehl erwirkt werden. Er wurde der Staatsanwaltschaft Korneuburg wegen Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges und Diebstahls angezeigt.