Erstellt am 01. November 2013, 12:15

Halloween-Schwerpunktaktion im Burgenland. Im Burgenland ist die Halloweennacht nach Angaben der Polizei ruhig verlaufen. In den Nachtstunden waren 63 Beamte zu einer Schwerpunktaktion ausgeschwärmt.

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Im Visier waren diesmal nicht nur Temposünder und Alkolenker, die Beamten sollten durch ihre Präsenz auch Vandalenakte verhindern.

Die Bilanz: Zehn Autofahrer hatten zu tief ins Glas geschaut und mussten ihren Führerschein abgeben. Außerdem wurden insgesamt 259 Anzeigen erstattet und 173 Organmandate ausgestellt, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland heute, Freitag, mit.


1800 Autofahrer kontrolliert

Bisher habe es im Zusammenhang mit Halloween "keinen einzigen nennenswerten angezeigten Vorfall" gegeben, hieß es von der Polizei. Bei der nächtlichen Aktion kontrollierten die Gesetzeshüter 1.800 Autofahrer, von denen 750 einen Alkovortest machen mussten.

Zehn Lenker hatten mehr als 0,8 Promille Alkohol im Blut, was die Abnahme des Führerscheins zur Folge hatte. Am meisten intus hatte mit 1,68 Promille ein 64-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Güssing. Alle Alkolenker waren laut Exekutive älter als 40 Jahre.

Die meisten Anzeigen - insgesamt 232 - setzte es in der Halloweennacht im Burgenland für Schnellfahrer. Ein Lenker war ohne Führerschein unterwegs. Bei einem Fahrzeug waren die Reifen so abgefahren dass die Polizisten die Kennzeichen abnahmen.