Erstellt am 06. April 2013, 14:12

Hangrutschungen: 50.000 Euro Soforthilfe. Die Erde in der von Hangrutschungen betroffenen Gemeinde Neuhaus am Klausenbach (Bezirk Jennersdorf) ist immer noch in Bewegung. Für die Gemeinde gibt es nun finanzielle Soforthilfe vom Landwirtschaftsministerium.

APA12161578 - 03042013 - NEUHAUS - …STERREICH: ZU APA 534 CI - Eines der bedrohten Häuser, im Bild, im südburgenländischen Neuhaus am Klausenbach (Bezirk Jennersdorf) musste wegen der Hangrutschungen am Mittwoch, 3. April 2013, evakuiert werde. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLST€NDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: BPD BURGENLAND  |  NOEN, BPD BURGENLAND (APA)
"An mindestens drei Stellen rutscht es derzeit, wenn auch nur langsam", sagte ÖVP-Bürgermeister Helmut Sampt am Samstag. Das am Mittwoch evakuierte Ehepaar könne nach wie vor nicht in sein Haus zurück, so der Ortschef.

Entlastung kommt für die Gemeinde nun aber von der finanziellen Seite. Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (V) hat bei einem Lokalaugenschein am Freitag eine Soforthilfe von 50.000 Euro zugesagt. Darüber hinaus sollen ab Montag Experten für Wildbach- und Lawinenverbauung nach Neuhaus am Klausenbach entsendet werden.

Auch einzelne Landesstraßen in den Bezirken Güssing und Jennersdorf sind laut Polizei derzeit von Hangrutschungen betroffen. Die L 423 sei nach wie vor nur einspurig und mit 30 km/h passierbar, so ein Beamter der Polizei Jennersdorf. Sperren gebe es aber keine.