Erstellt am 04. März 2013, 12:21

Hangrutschungen im Südburgenland. Nach dem Schnee und dem darauf folgenden Hochwasser ist es in einigen burgenländischen Gemeinden zu Hangrutschungen gekommen.

Winter im Weinberg - winter in wineyard  |  NOEN
Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden Weinkulturen im Gebiet der Weinidylle Südburgenland. Schneeschmelze und Regen führten etwa am Eisenberg (Bezirk Oberwart) dazu, dass ein Steilhang ins Rutschen kam und einen Weingarten mitriss. Der Weingarten sei im oberen Drittel auf einer Fläche von rund 30 Ar (3.000 Quadratmeter, Anm.) total zerstört, sagte Winzer Udo Schiefer.

Auch in Moschendorf (Bezirk Güssing) und in Gaas wurden Weingärten durch Hangrutschungen beschädigt. In Rauchwart musste ein Güterweg gesperrt werden: Auf einer Länge von etwa zehn Metern sei der Weg weggerutscht, hieß es aus dem Gemeindeamt.

Betroffene der Hangrutschungen hoffen nun auf Unterstützung, etwa durch Mittel aus dem Katastrophenfonds. Um Aussicht auf eine finanzielle Hilfe zu bekommen, muss zuvor noch ein Prozedere durchlaufen werden: So wird überprüft, ob die betroffenen Flächen im kürzlich erstellten Rutschungs- und Massenbewegungskataster für das Burgenland erfasst sind. Außerdem stelle sich die Frage, ob bisher bereits Maßnahmen wie die Anlage von Drainagen getroffen worden sind oder ob der Geländeteil erstmals betroffen ist, hieß es aus dem Büro von Agrarlandesrat Andreas Liegenfeld (V).