Erstellt am 22. Dezember 2013, 19:56

Internet-Häme nach Schlaganfall von Ute Bock. Gegenüber der nach einem Schlaganfall in einem Wiener Spital befindlichen Flüchtlingshelferin Ute Bock hat es am Sonntag im Internet Häme gegeben. Ein Mitarbeiter der FPÖ-Zeitung hatte - laut Screenshot der Zeitung "Österreich" - gepostet, dass sich sein Mitleid in Grenzen halte.

Reaktion der FPÖ-Pressestelle: Es handle sich um eine wieder zurückgezogene private Meinung. In der Aussendung der FPÖ hieß es, der Mitarbeiter habe seinen Kommentar auf Facebook mit seinem Ausdruck des Bedauerns gelöscht und betont, dass die Formulierungen unglücklich und missverständlich waren. Er habe eine - mittlerweile wieder zurückgezogene - private Meinung abgegeben, die er in keinem Zusammenhang mit der "FPÖ" sehen will.

"Trotz der vielen inhaltlichen Differenzen, die die FPÖ mit Ute Bock hat, wünscht die FPÖ Frau Bock die besten Genesungswünsche", hieß es weiter. Man werde weiterhin inhaltlich an Frau Bock Kritik üben - nämlich überall dort, wo sie angebracht sei. Eine Verhöhnung ihres Gesundheitszustandes durch die "offizielle" FPÖ habe jedenfalls zu keinem Zeitpunkt stattgefunden.

Neben Genesungswünschen und Postings wie "alles Gute" hatten sich andere Forumsbenützer zu Bocks Schlaganfall zum Teil pietätlos geäußert, wie etwa mit "Mal a gute Nachricht" oder " ...für die alte Bock ist's ohnehin Zeit zu gehen".