Erstellt am 17. Dezember 2014, 11:58

von LPD Burgenland

Mehr als 2.000 Euro ergaunert. Eine 47-jährige Frau aus dem Bezirk Oberpullendorf wurde in den vergangenen Tagen Opfer eines Internetbetrügers. Sie erlitt dadurch einen Schaden von 2.690 Euro.

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Die Frau bestellte Anfang September via Internet ein Anti-Viren-Programm. Tags darauf wurde sie von einem Betrüger telefonisch kontaktiert und aufgefordert, ihm die Nummer ihrer Kreditkarte sowie das Passwort mittels eines Vordruckes per Internet zu übersenden. Das Opfer kam dieser Aufforderung nach, worauf der Täter einen Betrag von 2.690 Euro auf sein Konto überwies.

Das bestellte Anti-Viren-Programm hat die vermeintliche Käuferin nicht erhalten. Am Dienstag meldete sich die Kreditkartenfirma und setzte das Opfer in Kenntnis, dass von ihrem Konto der oben angeführte Betrag unbefugt abgebucht worden sei.


Bitte beachten Sie:

  • Geben Sie niemals per Telefon persönliche Daten bzw. Bankdaten bekannt.

  • Sollten Sie via Internet eine Bestellung tätigen, so überzeugen Sie sich im Vorhinein (eventuell telefonisch oder im Internet) ob die Firma auch tatsächlich existiert bzw. lassen Sie sich die Ware per Nachname zusenden oder tätigen Sie die Bezahlung über ein renommiertes Unternehmen.

  • Eine Bank oder ein Unternehmen meldet sich bei Ihnen bezüglich ihrer Daten niemals telefonisch.

  • Sollten Sie die Aufforderung einer Bank bezüglich der Bekanntgabe ihrer Daten via Internet erhalten, so tätigen Sie vor der Übersendung des Mails einen telefonischen Rückruf an ihr Geldinstitut.