Erstellt am 08. Februar 2012, 12:58

Kälte - Viele Blechschäden, aber keine Verletzten im Burgenland. Die burgenländischen Feuerwehren haben seit Montagnachmittag 36 Mal zu Fahrzeugbergungen ausrücken müssen.

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Auf den winterlichen Fahrbahnen sind 33 Pkw zum Teil in den Straßengraben gerutscht und drei Lkw hängengeblieben, hieß es auf Anfrage aus dem Landesfeuerwehrkommando. Verletzt wurde "wie durch ein Wunder" niemand, teilte ein Sprecher der Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ) am Mittwoch  mit.
 
Etwa 250 Feuerwehrleute waren seit Montag, 17.00 Uhr, im Einsatz. Der heftige Schneefall sorgte vor allem im Landesnorden für zahlreiche Bergungseinsätze, hieß aus der LSZ. Die Straßenmeistereien waren im gesamten Burgenland mit knapp 80 Winterdienstfahrzeugen unterwegs.
 
Seit dem Kälteeinbruch ist auch der Strom- und Gas-Verbrauch gestiegen, hieß es von den Landesenergieversorgern. Bei der BEWAG wurde am Dienstag ein Tagesverbrauchsrekordwert von sieben Millionen Kilowattstunden gemessen. Generell liege der derzeitige Mehrverbrauch bei rund 15 bis 16 Prozent im Vergleich zu einem durchschnittlichen Wintertag, so Gerhard Altmann, Sprecher des Stromversorgers. Bei der BEGAS wurde in den vergangenen zehn, elf Tagen ein Mehrverbrauch von mehr als einem Viertel verzeichnet.