Erstellt am 17. Juli 2014, 14:31

Mann wartet seit 18 Jahren auf Asylentscheidung. In den Fall eines Asylwerbers aus Bangladesch, der seit 18 Jahren auf eine Entscheidung in seinem Verfahren warten soll, schaltet sich nun die Volksanwaltschaft ein.

Die "erschreckend lange Verfahrensdauer" lasse ein "Versagen der Verwaltung vermuten und muss überprüft werden", kündigte Volksanwalt Peter Fichtenbauer am Donnerstag per Aussendung ein Prüfverfahren an.

"In einem Rechtsstaat wie Österreich ist so eine Verfahrensdauer absurd und darf nicht vorkommen", meinte Fichtenbauer. Der Volksanwalt möchte nun an die Innenministerin schreiben und um Aufklärung ersuchen - denn die Stellungnahme des Ministeriums, dass der Betroffene mehrmalig Einspruch gegen Bescheide eingelegt habe, sei keine zufriedenstellende Erklärung dafür, dass ein Verfahren in 18 Jahren nicht abgeschlossen werden könne.