Erstellt am 22. Oktober 2016, 11:35

Burgenlands Feuerwehren erhielten Digitalfunkgeräte. Die Feuerwehr Burgenland will bis Ende 2017 vom analogen auf den digitalen Bündelfunk BOS Austria (verschlüsseltes Funksystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) umsteigen.

Übergabe der Funkgeräte an die Stadtfeuerwehr Neufeld   v.r.n.l.: Landesfeuerwehrkommandant Ing. Alois Kögl, HBI Ing. Michael Hauser, LAbg. Géza Molnár, OBR Martin Reidl, OLM J. Kerper Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Bernhard Strassner und Ch. Kerper.    (PS: Im Vergleich dazu: LBD Ing. Kögl und OBR Strassner mit Vorgängerversionen der alten Handfunkgeräte)
 
 |  ABI Stefan Hahnenkamp

Am Samstag wurden dem Landesfeuerwehrkommando die ersten neuen Geräte übergeben. Das Land finanziert aus Katastrophenhilfsmitteln eine Grundausstattung für jede der 324 Feuerwehren.

Um eine einheitliche Ausstattung zu gewährleisten, wurden über die Bundesbeschaffungsstelle insgesamt an die 2.000 digitale BOS-Funkgeräte bestellt, die von Funktechnikern des Innenministeriums programmiert, verschlüsselt und registriert werden.

"Der Anschaffungswert je Funkgerät beträgt rund 400 Euro", erläuterte Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl in einer Aussendung.

Land finanziert Grundausstattung

Die Landesregierung hatte im Mai beschlossen, den Feuerwehren je ein Hand- und Fahrzeugfunkgerät gratis zur Verfügung zu stellen.

LAbg. KO Géza Molnár, Landesreferent für Alarm- und Nachrichtenwesen OBR Martin Reidl  und HBI Ing. Michael Hauser, Bereichsleiter für Alarm- und Nachrichtenwesen im LFKDO Bgld  |  ABI Stefan Hahnenkamp

"Damit werden auch in Zukunft die Funkkontakte der Feuerwehren bei Einsätzen und Übungen zur Landessicherheitszentrale in Eisenstadt und überörtliche Funkgespräche der Feuerwehren untereinander garantiert. Weiters werden dadurch Funkgespräche zu anderen Blaulichtorganisationen (zum Beispiel Rotes Kreuz, Wasserrettung, Notarzthubschrauber etc.) und Behörden ermöglicht", sagte FPÖ-Klubobmann Geza Molnar bei der Übergabe.