Erstellt am 24. September 2012, 14:19

Nach elf Jahren werden im Burgenland wieder Polizisten ausgebildet. Die neue Führungsriege der Landespolizeidirektion Burgenland (LPD) ist am Montag feierlich in ihr Amt eingeführt worden.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V) begrüßte nicht nur den neuen Landespolizeidirektor Hans-Peter Doskozil und seine beiden Stellvertreter Brigadier Werner Fasching und Oberst Christian Stella, sondern auch 25 neue Polizisten, die im Burgenland ausgebildet werden. Bei dem neuen Lehrgang handelt es sich um den ersten seit elf Jahren. Die Angelobung der jungen Frauen und Männer fand im Rahmen des Festaktes in Eisenstadt statt.

Dass es elf Jahre keine Ausbildung im Burgenland gab, war laut Landeshauptmann Hans Niessl (S) "ein Fehler, den die Innenministerin jetzt korrigiert hat". Er hatte am Freitag vor Journalisten betont, dass er sich mehr Polizisten für das Burgenland wünsche und dass Beamte, die in der Bundeshauptstadt Wien ihren Dienst verrichten, rückversetzt werden sollten.

Von Mikl-Leitner hieß es dazu im Anschluss an den Festakt gegenüber der APA: "Wir haben schon viele (Polizisten, Anm.) überstellt und ich glaube, dass wir ein gutes Signal mit dem Lehrgang ein gutes Signal gesetzt haben. Nach elf Jahren gibt es einen neuen Polizeilehrgang, wo 25 Polizistinnen und Polizisten - neun Mädels davon - für das Burgenland ausgebildet werden." Das könne sich sehen lassen und bedeute auch eine "Blutauffrischung".