Erstellt am 18. Januar 2013, 12:35

Nordburgenland kämpft mit Schneefall und Wind. Nach den Schneemassen der vergangenen zwei Tage hat sich die Lage im Burgenland Freitagmittag noch immer nicht entspannt.

"Besonders die Bezirke Neusiedl am See und Eisenstadt haben nun mit starkem Schneefall und Wind zu kämpfen. Die Einsätze der Kameraden reißen einfach nicht ab", teilte ein Sprecher der Feuerwehralarmzentrale Burgenland mit. Mit Stand von Freitag, 11.00 Uhr, waren es seit Mittwoch, 22.00 Uhr, 200 Einsätze.

Einige Wehren mussten am Freitag zu mehreren Fahrzeugbergungen ausrücken. "Kaum sind wir mit der einen Bergung fertig, kommt schon die nächste", schilderte ein Feuerwehrmann.

Aufgrund des Wetters kam es auf zahlreichen Straßen laufend zu Straßensperren. Schneeverwehungen machten es den Auto- und Lkw-Fahrern schwer, viele blieben hängen. Auf der B50 zwischen Eisenstadt und Jois kam es laufend zu Unfällen. Ein Auto landete zwischen Breitenbrunn und Purbach auf dem Dach. Der Lenker blieb jedoch unverletzt, hieß es aus der Landessicherheitszentrale. Generell wurde zunächst niemand - trotz der hohen Zahl an Verkehrsunfällen - verletzt.

Freitagmittag waren die Ein- und Ausfahrten auf der Ostautobahn A4 in Fahrtrichtung Ungarn zwischen Weiden und Gols gesperrt. Auch die B50 wurde zwischen Schützen am Gebirge und der Anschlussstelle Eisenstadt Ost gesperrt. Ebenfalls nicht möglich war das Fahren auf der B10 zwischen Zurndorf und Nickelsdorf sowie zwischen Parndorf und Neudorf. In allen Fällen waren Schneeverwehungen der Grund. Wegen Schneeglätte wurde die B50 zwischen Mattersburg und Sieggraben gesperrt.