Erstellt am 05. Januar 2016, 16:13

Pannenhilfe leistete 2015 rund 18.000 Einsätze im Burgenland. Rund 18.000 Mal mussten die ÖAMTC-Pannenfahrer im Burgenland im Vorjahr ausrücken.

 |  NOEN, ÖAMTC
„2015 gab es zu Jahresbeginn im Winter einige sehr kalte Tage. Außerdem war der Sommer in weiten Teilen Burgenlands sehr heiß“, erklärt Rudolf Leeb, ÖAMTC-Regionalleiter der burgenländischen Stützpunkte. „Stärkster Monat 2015 war im Burgenland der August mit 1.900 Einsätzen, gefolgt von den Monaten Juni und Juli mit jeweils rund 1.800 Pannenhilfen.“

Den einsatzstärksten Tag verzeichneten die Gelben Engel im Burgenland am Sonntag, 14. Juni 2015 mit insgesamt 132 Pannenhilfen. In etwa gleich viele Einsätze leisteten sie am Montag, 15. Juni (124 Einsätze) und am Samstag, 13. Juni 2015 (111 Einsätze). Zu den stärksten Einsatztagen zählen aber auch Freitag, der 2. Jänner mit 107 Pannenhilfen und Do, 11. Juni mit 96 Pannenhilfen“, berichtet Rudolf Leeb. Betrachtet man das gesamte Jahr 2015 liegt der Tagesschnitt bei etwa 50 Pannenhilfen.

Batterien blieben häufigster Pannengrund

Schwache, leere oder defekte Batterien waren auch 2015 wieder der häufigste Pannengrund. „Im Burgenland mussten die ÖAMTC-Pannenfahrer knapp 5.800 Mal wegen einer funktionsuntüchtigen Starterbatterie ausrücken. Auf Platz zwei folgten mehr als 4.200 Einsatzfahrten wegen Problemen mit dem Motormanagement", schildert Leeb. Die übrigen Einsätze entfielen im Burgenland vor allem auf Probleme mit dem Starter, Reifenschäden (jeweils ca. 1.400) sowie vergessene, verlorene oder eingesperrte Schlüssel (ca. 1.200). Der ÖAMTC-Abschleppdienst, der beispielsweise bei nicht an Ort und Stelle behebbaren Pannen oder nach Unfall zum Einsatz kommt, ist 2015 im Burgenland rund 5.500 Mal gebraucht worden.

Österreichweit rückte die ÖAMTC-Pannenhilfe in Wien am häufigsten zu Einsätzen aus (155.000 Pannenhilfe). Danach folgen die Bundesländer Niederösterreich (120.000), Oberösterreich (101.000), Steiermark (89.000), Tirol (69.000), Kärnten (51.000), Salzburg (41.000) und Vorarlberg (24.000).