Erstellt am 17. September 2011, 11:33

Polizei nahm 13 Führerscheine ab. Mehrere Alkolenker hat die Polizei im Burgenland bei einer Schwerpunktaktion in der Nacht auf Samstag aus dem Verkehr gezogen: 13 Autofahrer hatten so tief ins Glas geschaut, dass sie ihren Führerschein abgeben mussten, teilte das Landespolizeikommando Burgenland in einer Aussendung mit. Insgesamt wurden 123 Lenker wegen Verstößen gegen die gesetzlichen Vorschriften zur Kasse gebeten.

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84 zahlten an Ort und Stelle, 39 erhalten nach einer Anzeige ihre Strafverfügung auf dem Postweg. Fünf Lenker wurden angezeigt, weil sie zwischen 0,5 und 0,8 Promille Alkohol im Blut hatten. Insgesamt mussten 707 Autofahrer einen Alkovortest machen, bei 46 kam der Alkomat zum Einsatz. Am tiefsten hatte ein Verkehrsteilnehmer im Bezirk Eisenstadt ins Glas geschaut, bei dem 1,68 Promille festgestellt wurden. Bei einem Fahrzeug wurden wegen technischer Mängel die Kennzeichen abgenommen. An der in allen Bezirken durchgeführten Schwerpunktaktion, die von 18.00 Uhr bis 4.00 Uhr lief, beteiligten sich laut Verkehrsabteilung 29 Streifen mit 58 Beamten. Bei 98 Lenkern befragten die Polizisten auch das Schengeninformationssystem, wobei "Treffer" diesmal ausblieben. Im Einsatz waren am Samstagabend auch AGM-Kräfte (AGM-Dienststellen der Polizei sind für den Vollzug von Schengen-Ausgleichsmaßnahmen zuständig, Anm.): Bei Klingenbach (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) stoppten die Gesetzeshüter einen 36-jährigen Ungarn. Bei dem Mann handelte es sich um einen mutmaßlichen Einbrecher, der auch der Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung verdächtigt wird. Infolge einer Festnahmeanordnung klickten für den Ungarn die Handschellen. Er wurde in die Justizanstalt St. Pölten gebracht.