Erstellt am 05. April 2012, 09:36

Polizei nimmt zu Ostern Verkehrssünder ins Visier. Burgenlands Polizisten nehmen zu Ostern wieder Verkehrssünder ins Visier. Von morgen, Karfreitag, bis Ostermontag werden im gesamten Bundesland Schwerpunktkontrollen im Kampf gegen Alkolenker und Raser durchgeführt.

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Besonderes Augenmerk werde man in nächster Zeit auf beliebte Biker-Strecken legen, so Oberstleutnant Andreas Stipsits von der Verkehrsabteilung im Landespolizeikommando im Gespräch.
 
"Wir wollen den Unbelehrbaren das Leben so schwer wie möglich machen", erklärte Stipsits im Hinblick auf das "Problemklientel" unter den Motorradfahrern. Beliebte Strecken sind im Bezirk Eisenstadt Umgebung der sogenannte Stotzinger-Berg und die Strecke von Donnerskirchen nach Au. Auch auf dem Geschriebenstein sind sehr viele Biker unterwegs. "Da wird es eine klare Botschaft geben: keine Toleranz", sagte der Oberstleutnant.
 
Zwischen Stotzing und Eisenstadt hat es gleich zu Beginn der Zweirad-Saison einen Schwerverletzten gegeben. Mit Hilfe der Ankündigung wolle man "die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren. Die Leute sollen die Polizei und die Kontrollen wahrnehmen", meinte Stipsits. Alleine am Karfreitag werden im Kampf gegen Alkolenker etwa 60 Beamte im Einsatz sein.
 
Wie bei allen angekündigten Kontrollen gehe es nicht darum, besonders viele Verkehrssünder zu erwischen. "Wir wollen nur, dass die Leute ihre Osterferien in Ruhe verbringen können. Es geht um ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr", erläuterte er. "Die Botschaft lautet: Fuß vom Gas und aufeinander Rücksicht nehmen, damit alle wieder gut nach Hause kommen."

In den vergangenen Jahren gab es im Burgenland "aufgrund der Ankündigungen sehr, sehr wenige Verkehrsunfälle mit Personenschaden zu Ostern." Die Zahl bewege sich laut Stipsits im einstelligen Bereich. Heuer hat es allerdings bereits kurz vor Ostern mehrmals gekracht: Am Mittwochnachmittag sind bei vier Verkehrsunfällen drei Männer schwerst, ein Motorradfahrer mittelschwer und zwei weitere Personen leicht verletzt worden.