Erstellt am 17. Januar 2014, 13:36

Polizei Schwerpunktaktion. Am Donnerstag fand landesweit eine Schwerpunktaktion zur Geschwindigkeits-Messung statt. Die Initiative wurde vom Leiter der Verkehrsabteilung, Oberst Franz Füzi, angeordnet, sämtliche Dienststellen des Landes eingebunden.

 |  NOEN, Landespolizeidirektion Burgenland
Ziel der Aktion war es, die hervorragende Außendienstarbeit und die damit verbundene, eindrucksvolle Bilanz zur Verkehrssicherheit, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Medien-Vertreter waren eingeladen

Zu diesem Zweck wurden sämtliche Medienvertreter des Landes geladen, die verständlicherweise als mediales Sprachrohr zur Bevölkerung dienen. Der Einladung kamen zahlreiche Journalisten nach, die in geeigneter Form über die Hintergründe des Vorhabens informiert wurden.
 
x  |  NOEN, Landespolizeidirektion Burgenland
Laut Polizei war es in erster Linie Intention, den Medien und in weiterer Folge den Bürgern des Landes zu vermitteln, dass es in keiner Weise beabsichtigt war und ist, bei den Verkehrsteilnehmern „abzukassieren“, sondern durch präventive und repressive Verkehrsüberwachungsmaßnahmen die Bewusstseinsbildung des Einzelnen zu einem selbstverantwortlichen Verhalten zu wecken.

50 Beamte im Einsatz, 293 Vergehen angezeigt

Die Zielsetzung dahingehend ist auch, dadurch ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr zu erreichen. Der äußerst erfreuliche Trend, rücklaufender Verkehrsunfallzahlen soll dadurch prolongiert werden. Dass dieser Schwerpunkt kein Einzelfall war, sondern wie schon in den Jahren zuvor, regelmäßig abgehalten wird, war eine weitere Botschaft an die Allgemeinheit.
 
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Burgenlandweit waren 50 Beamte, 20 Lasermessgeräte sowie 2 mobile Radarmessgeräte im Einsatz. Es wurden in diesem Zusammenhang 293 Delikte zur Anzeige gebracht. 163 Organmandate wurden an Ort und Stelle eingehoben.

Sehr disziplinierte Verkehrsteilnehmer: Kein Unfall

Äußerst erfreulich und eigentlicher Zweck war, dass es den ganzen Tag über zu keinem einzigen Verkehrsunfall auf den Straßen des Burgenlands kam. Dieser Umstand war zweifelsfrei auch auf das disziplinierte Verhalten der Verkehrsteilnehmer zurückzuführen. Der höchste gemessene Wert an diesem Tag war 83 km/h im Ortsgebiet (50 km/h).

Die Polizei fasste rückblickend zusammen: „Es kann gesagt werden, dass die Außendienstpräsenz und die damit verbundene Kontrolltätigkeit im Straßenverkehr definitiv Früchte trägt“ Die positive Entwicklung könne auch darauf zurückgeführt werden.