Erstellt am 23. Oktober 2012, 12:05

Prozess gegen Ex-BEWAG-Manager vertagt. Im Landesgericht Eisenstadt hat am Dienstag der Zivilprozess von Ex-Vorstand Reinhard Schweifer gegen seinen früheren Arbeitgeber BEWAG - das Unternehmen wurde inzwischen nach Fusionierung von BEWAG und BEGAS in Energie Burgenland AG umbenannt - begonnen.

 Zu einem Vergleich kam es nicht, die nicht öffentliche Verhandlung wurde laut Auskunft beider Prozessparteien vertagt.

Schweifer war mit Jahresanfang 2011 von der BEGAS in die Vorstandsetage der BEWAG gewechselt. Im Zuge einer laufenden Sonderprüfung bei der BEGAS hatte er sein BEWAG-Vorstandsmandat im April dieses Jahres zunächst freiwillig beendet. Im Juni wurde er aus dem in anderer Form noch bestehenden Dienstverhältnis entlassen.

Schon damals hatte er angekündigt, die Entlassung vor Gericht zu bekämpfen und die Einhaltung seines Vertrages sowie "die Erfüllung sämtlicher gerechtfertigter Ansprüche" einklagen zu wollen. Seitens der BEWAG wurde die Kündigung mit Ergebnissen der BEGAS-Sonderprüfung begründet. Der Ex-BEWAG-Vorstand argumentierte bisher, die fristlose Auflösung seines Dienstvertrages sei "in keiner Weise gerechtfertigt". Die BEGAS-Affäre beschäftigt mittlerweile auch die Staatsanwaltschaft.