Erstellt am 06. Februar 2015, 06:55

von Michael Pekovics

Schnee-Chaos abgesagt. Das für Ende der Woche befürchtete Schnee-Chaos dürfte ausbleiben.

Vor einer Woche waren die Räumfahrzeuge im Dauereinsatz. Auch dieses Wochenende stünden sie im Ernstfall bereit, werden vermutlich aber nicht gebraucht.  |  NOEN, Wetter

Gute Nachricht für die heute in die Semesterferien startenden Schüler und ihre Eltern. Der Weg zum Urlaubsort wird sich nicht verlängern, die angekündigten "Rekordschneefälle" dürften ausbleiben.

Zu Beginn der Woche war auf einigen Wetter-Portalen sogar von "50 bis 70" Zentimeter Neuschnee die Rede. Auf der Homepage der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.at ) wird aber für heute - wenn überhaupt - nur minimaler Schneefall im Südburgenland erwartet.

Seitens der österreichischen Unwetterzentrale ( www.uwz.at ) wurde auf Facebook bekannt gegeben, dass "Wettermodelle speziell im Süden und Osten Österreichs Probleme mit der Prognose von Niederschlägen in Zusammenhang mit Mittelmeertiefs haben, ist nichts Neues. Allerdings wirkt sich das in Österreich im aktuellen Fall ungewöhnlich stark aus, weshalb der Südosten des Landes vom prognostizierten Schneefallereignis nur noch am Rande betroffen sein wird."

Für Notfall gerüstet

Die Mitarbeiter der Straßenmeistereien wären trotzdem für den Notfall gerüstet, wie Landesrat Helmut Bieler (SPÖ) in einer Aussendung bekannt gab: "Die gesamte Räumflotte steht bereit, um die Straßen möglichst rasch schneefrei zu bekommen." Auch wenn es nun voraussichtlich nicht zu den angekündigten Niederschlägen kommt, betont Bieler, dass "Winterdienst immer Teamarbeit ist. Die Landesstraßenverwaltung ist bemüht, die Schneemengen so gut wie möglich zu bewältigen. Bei großen Neuschneemengen ist jedoch eine Beeinträchtigung des Verkehrsflusses trotz Volleinsatz der Räumfahrzeuge nicht zu vermeiden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, mehr Zeit einzuplanen und Schneeketten bereit zu halten."

Ebenfalls interessant: Der gesetzliche Auftrag schreibt eine Räumung der
Landesstraßen bis 22 Uhr und ab 2 Uhr vor. Außerhalb dieser Zeiten koordiniert
ein Notdienst im Nord- und Südburgenland die notwendigen Einsätze.