Erstellt am 05. Februar 2015, 08:46

Schneewarnung zu Ferienbeginn im Burgenland. Im Burgenland soll es laut Wetterprognosen ab heute, Donnerstag, Nacht zu starken Schneefällen kommen.

Am Donnerstag gab es eine Schneewarnung für das Burgenland - die Winterdienstflotte ist dafür bereit.  |  NOEN, Büro Landesrat Helmut Bieler

Auch zu Semesterferienbeginn am Freitag dürfte sich die Wetterlage nicht verbessern, teilte Straßenbaulandesrat Helmut Bieler (SPÖ) mit. Auf den Straßen sei aufgrund der großen Neuschneemenge mit zum Teil massiven Beeinträchtigungen zu rechnen, warnte Bieler in einer Aussendung.

Schneefälle im Süden, Verwehungen im Norden

Laut Wetterüberwachungssystem der Landesstraßenverwaltung werde rund ein Drittel der Schneefälle in der Nacht auf Freitag erwartet, zwei Drittel verlagern sich auf Freitag.

Der Schwerpunkt liege im Landessüden, abnehmend nach Norden, wobei im Nordburgenland mit Schneeverwehungen zu rechnen sei.

Massive Beeinträchtigungen im Verkehr erwartet 

x  |  NOEN, Büro Landesrat Helmut Bieler

Für die Winterdienstflotte des Landes (Foto links) bedeutet die Schneewarnung „Volleinsatz“. Bieler wies jedoch darauf hin, dass Winterdienst Teamarbeit zwischen den Winterdienstleistern und den Verkehrsteilnehmern sei.

„Wir wollen rechtzeitig auf die prognostizierte Wetterlage hinweisen, damit die erschwerten Straßenbedingungen von den Verkehrsteilnehmern dementsprechend eingeplant werden können“, sagte Bieler. Deshalb bitte man die Verkehrsteilnehmer, mehr Zeit einzuplanen und Schneeketten bereit zu halten.

Großes Lob an Mitarbeiter des Winterdienstes

Eine Lanze bricht LR Bieler für seine Mitarbeiter: „Der Einsatz, der den Mitarbeitern im Winterdienst abverlangt wird, ist alles andere als ein Honiglecken“, verweist Bieler auf die hohen physischen und auch psychischen Anforderungen an den Einzelnen: „Winterdienst ist aufreibend und zehrt an den Nerven. Die Kollegen sind aber auch darauf gut vorbereitet. Sie werden nach besten Kräften dafür sorgen, das Straßennetz von Eis und Schnee frei zu halten.“

Der gesetzliche Auftrag schreibt eine Räumung der Landesstraßen bis 22 Uhr und ab 2 Uhr vor. Außerhalb dieser Zeiten koordiniert ein Notdienst im Nord- und Südburgenland die notwendigen Einsätze.