Erstellt am 06. Juni 2011, 12:23

Schwere Hagel-Schäden in der Landwirtschaft. Die Hagelunwetter vom Wochenende haben insgesamt rund 7.000 Hektar Agrar-Fläche in Mitleidenschaft gezogen und in der Landwirtschaft Schäden von mehr als drei Mio. Euro verursacht. Das teilte die Österreichische Hagelversicherung am Montag mit.

"Das zeigt einmal mehr, dass Hagel für die österreichischen Bauern das Wetterrisiko Nummer eins ist", so Hagelversicherung-Chef Kurt Weinberger.

Betroffen waren demnach vor allem Ackerkulturen sowie Gemüse, Obst und Wein im Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Wien. Den betragsmäßig größten Schaden gab es in der Steiermark mit einer Mio. Euro, gefolgt von Wien (800.000 Euro), Niederösterreich (650.000 Euro), Oberösterreich (450.000 Euro) und dem Burgenland (200.000 Euro). Flächenmäßig war Niederösterreich (3.500 Hektar) am stärksten betroffen. Dahinter lagen Oberösterreich (1.350 Hektar), Steiermark (1.100 Hektar), Burgenland (1.000 Hektar) und Wien (150 Hektar). Laut Hagelversicherung sind in Österreich mehr als 80 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen gegen Hagel versichert.