Erstellt am 24. Mai 2013, 14:34

Sechs neue Alkovortestgeräte für die Polizei. Mit der Zuweisung von sechs weiteren Alkovortestgeräten wurden auch die letzten Polizeiinspektionen im Burgenland mit diesem zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs im Straßenverkehr so wichtigen Gerät ausgerüstet.

 |  NOEN, Landespolizeidirektion Burgenland
Landesrätin Michaela Resetar hat diese technischen Hilfsmittel am Freitag auf dem Bezirkspolizeikommando in Oberwart im Rahmen einer kleinen Feierstunde an die Exekutive übergeben.

Resetar: „Jeder Unfall, jeder Verletzte oder Getötete ist einer zu viel"
 
Alkohol am Steuer gehört noch immer zu den Hauptunfallverursachern im Straßenverkehr. „Obwohl die Unfallzahlen sowie die verletzten und getöteten Personen in den letzten Jahren im Burgenland stark rückläufig sind – eine geringfügige Ausnahme bildet lediglich das Jahr 2012 – ist jeder Unfall bzw. jeder verletzte oder getötete Verkehrsteilnehmer einer zu viel. Mit der Übergabe dieser Testgeräte kann die Kontrolldichte auf diesem Problemfeld erhöht und somit Unfälle mit alkoholisierten Fahrzeuglenkern entgegengewirkt werden“, so Resetar.

Als besonderes Ziel des Verkehrssicherheitsprogramms 2015 nannte sie die Senkung der Alkoholunfälle mit Personenschaden um 10 %.

Von Seiten der Exekutive eine realistische Vorgabe, zumal die technische Ausrüstung ständig verbessert und auch die Polizeipräsenz auf den Straße dichter wird. Auch die Verkehrsteilnehmer sind zunehmend sensibilisiert, was durch die Statistik bewiesen werden kann. 2012 etwa gab es 54.777 Alkovortests, wobei 900 Lenker/innen den zulässigen Höchstwert überschritten hatten.

„Wir werden weiter daran arbeiten und vor allem aufklärend wirken, um die Zahl der Alkovortests noch „oben“ und die Anzeigen wegen Alkoholisierung in Straßenverkehr nach „unten“ zu drücken, erklärten Generalmajor Werner Fasching und Oberst Franz Füzi von der Landespolizeidirektion Burgenland in einem gemeinsamen Statement.