Erstellt am 08. November 2013, 14:56

Serbe erbeutete Uhren um Millionen. Ermittlungen zur Aufklärung eines Raubüberfalles auf einen Juwelier, der sich im Jahre 2005 in Eisenstadt zugetragen hatte, führte die Beamten des Landeskriminalamtes Burgenland auf die Spur eines 34-jährigen Serben.

Dem Mann konnten nun vier Raubüberfälle auf Juweliere in Deutschland, Frankreich und Spanien nachgewiesen werden. Er hatte hochpreisige Uhren im niedrigen siebenstelligen Eurobetrag gestohlen. Der Täter befindet sich derzeit in Serbien und ist für die Justiz der angeführten Länder nicht greifbar.

Im Heimatland inhaftiert

Bei dem erwähnten Überfall in Eisenstadt wurde ein Angestellter schwer verletzt und verstarb mehrere Jahre nach der Tat an den Folgen seiner Verletzungen. Beamte des Landeskriminalamtes Burgenland forschten damals die Täter aus, wobei einer verhaftet werden konnte und derzeit eine mehrjährige Haftstrafte verbüßt.

In Verdacht war auch ein 34-jähriger Serbe geraten, der sich zum Tatzeitpunkt im Schengenraum aufgehalten hatte. Er wurde aufgrund der Erhebungen burgenländischer Fahnder in Serbien gefasst und dort inhaftiert.

Kein Zusammenhang mit Fall in Eisenstadt

DNA-Spuren, die den österreichischen Ermittlern von den serbischen Behörden übersendet und in Innsbruck ausgewertet wurden, ergaben jedoch keinen ursächlichen Zusammenhang mit dem Überfall in Eisenstadt bzw. mit einer Straftat in Österreich.

Durch einen europaweiten Abgleich der DNA-Spuren konnten in den Jahren 2003 bis 2010 insgesamt vier Raubüberfälle auf Juweliere in Deutschland, Frankreich und Spanien geklärt und der Serbe als Täter überführt werden.