Erstellt am 25. Februar 2016, 16:25

von APA/Red

Sicherheitsinitiative mit geförderten Alarmanlagen. Das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung steige, der Bereich Alarmanlagen boome.

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Die FPÖ will im Rahmen des "Sicherheitspartner"-Projekts im Burgenland den Bürgen ermöglichen, Alarmanlagen günstig zu erwerben, sagte Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz am Donnerstag in Eisenstadt.

Möglich werden soll dies durch eine Förderung von bis zu 30 Prozent. Die Bürger sollen die Gelegenheit bekommen, Anlagen "mit einem empfohlenen Preis und verschiedenen Standards" zu kaufen, erläuterte Tschürtz. Wenn jemand eine Alarmanlage erwerbe, werde sie direkt zur Landessicherheitszentrale (LSZ) geschalten. "Das war eine freiheitliche Forderung schon vor Jahren", sagte der FPÖ-Obmann.

"Der Vorteil liegt darin, dass bei einer herkömmlichen Alarmanlage der Täter sie zerstören kann und somit ist es vorbei. Hier kann der Täter zwar trotzdem zerstören - aber der Alarm geht trotzdem direkt an die Landessicherheitszentrale", beschrieb der Landeshauptmannstellvertreter die Funktionsweise.

Die Anlage soll über einen funkgesteuerten Überfall-Alarmknopf verfügen: "Wenn man auf diesen Knopf drückt, kommt sofort die Polizei." Außerdem beinhalte das System den normalen Einbruchsalarm, der in die LSZ weitergeleitet wird. Von dort werde die Polizei verständigt. Die LSZ versuche dann anhand eines aufliegenden Telefonverzeichnisses, mehrere Personen zu erreichen.

Wenn es möglich sei, soll das Alarmanlagensystem noch vor dem Sommer angeboten werden. "Das ist ein einzigartiges Projekt und trägt zur Sicherheit in der Bevölkerung bei", erklärte Tschürtz.