Erstellt am 15. Mai 2014, 18:03

von APA/Red

Sturm - Lage im Burgenland vorerst etwas beruhigt. Im Burgenland waren am Donnerstag gegen 17.00 Uhr weiterhin vier Feuerwehren im Einsatz, um Folgen des Sturmes zu beseitigen.

Großpetersdorf: Schon vor knapp zwei Wochen fegten heftige Windböen über den Bezirk Oberwart. Mehrere Bäume stürzten um und sorgten für Behinderungen und Beschädigungen.  |  NOEN
Die Lage habe sich vorerst "einigermaßen beruhigt", hieß es aus der Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland auf Anfrage. "Entwarnung geben wir auf gar keinen Fall", fügte ein Sprecher hinzu.

Die Arbeiten konzentrierten sich auf die Bezirke Güssing und Oberwart, wo weiterhin umgestürzte Bäume beseitigt werden mussten. Am frühen Nachmittag war für die Feuerwehr die Arbeit in Pöttsching (Bezirk Mattersburg) beendet, wo die Helfer das Blechdach der Volksschule gegen den starken Wind absicherten.

Aufgeweichter Boden wird  problematisch

Die Einsatzkräfte waren am Vormittag verständigt worden, nachdem der Sturm einen Teil des Daches aus der Verankerung gerissen hatte. Feuerwehrleute beschwerten mit rund 60 Sandsäcken das Dach, so Kommandant Bernd Pauer. Weil es sich in 13 Metern Höhe befindet, wurde auch die Stadtfeuerwehr Mattersburg angefordert, die mit einem Drehleiterfahrzeug ausrückte. Insgesamt waren die Feuerwehren im Burgenland seit Mittwochabend etwa 50 mal im Einsatz.

Der Sturm hatte im Landessüden am Donnerstag auch einige Unterbrechungen der Stromversorgung zur Folge. Bei der EnergieBurgenland wurden die Einsatzkräfte verstärkt. Störungen würden innerhalb kürzester Zeit behoben, so eine Unternehmenssprecherin. Problematisch sei in erster Linie nicht der Wind, sondern der durch den anhaltenden Regen aufgeweichte Boden: "Dadurch ist das Risiko, dass ein Baum in eine Leitung fällt, viel größer."