Erstellt am 27. Mai 2011, 12:32

Suchtgift um eine Million Euro verkauft. Eine Million Euro soll ein 22-Jähriger ohne festen Wohnsitz binnen zwei Jahren beim Drogenverkauf in Wien umgesetzt haben. Burgenländische Ermittler kamen dem Mann auf die Spur, nachdem sie eine Bande von Dealern zerschlagen hatten.

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Dem Verdächtigen, der bereits in der Justizanstalt Wien-Josefstadt sitzt, wird die Weitergabe von 102 Kilogramm Cannabisblüten an zahlreiche Abnehmer vorgeworfen, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Freitag.

Beamte des Bezirkspolizeikommandos Neusiedl am See ermitteln seit geraumer Zeit gegen eine Bande von Drogenhändlern. Die mutmaßlichen Haupttäter sitzen bereits hinter Gitter. Nun sind die Fahnder auch den "Läufern" auf den Fersen, die im Straßenverkauf das Suchtgift gegen Bezahlung weitergaben. Der 22-Jährige, der als "U-Boot" in Wien lebte, sei "einer von den Hauptläufern" gewesen, so ein Ermittler zur APA.

Zur Festnahme brauchten die Polizisten nicht mehr zu schreiten, da sich der Mann bereits in Untersuchungshaft befand. Bei den Erhebungen kam ans Licht, dass der 22-Jährige auch in eine Messerstecherei verwickelt war. Er soll bei einem Drogengeschäft in Wien einen Mann schwer verletzt haben. Bei seiner Einvernahme legte der Verdächtige laut Exekutive ein umfassendes Geständnis ab.