Erstellt am 09. September 2013, 02:00

"Telekom-Prozess IV" um BZÖ-Spende fortgesetzt. Das "Telekom IV"-Verfahren um eine verdeckte Parteispende in Richtung BZÖ geht in die möglicherweise letzte Prozesswoche.

Aussagen sollen am Montag unter anderem Ex-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Michaelis und Telekom-Regulator Georg Serentschy. Den Auftakt macht die Befragung von BZÖ-Bundesgeschäftsführer Michael Richter. Er soll über die aktuellen Finanzverhältnisse der Partei Auskunft geben. Beim "Telekom IV"-Prozess geht es um Zahlungen des Konzerns an zwei im Wahlkampf 2006 für das BZÖ tätige Agenturen. Gegenleistung für die 960.000 Euro könnte - so der Vorwurf der Anklage - eine der Telekom genehme Änderung einer Verordnung gewesen sein. Wegen Untreue angeklagt sind u.a. der Lobbyist Peter Hochegger, der von Kronzeugen Gernot Schieszler belastet wird, aber jede Schuld von sich weist, und Ex-Telekom-Vorstand Rudolf Fischer, der sich ebenfalls "nicht schuldig" bekennt.