Erstellt am 29. März 2012, 19:54

Trockenheit - Drei Flurbrände gleichzeitig im Burgenland. Drei Flurbrände gleichzeitig in den Bezirken Oberpullendorf und Neusiedl am See haben am Donnerstagnachmittag mehrere Feuerwehren im Burgenland beschäftigt.

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In Stoob (Bezirk Oberpullendorf) war auf einer Grünschnittdeponie Feuer ausgebrochen. Wind, der die Flammen zusätzlich anfachte, machte den Einsatz von vier Wehren notwendig. Auch ein Flurbrand in Apetlon (Bezirk Neusiedl am See) und ein brennender Baum in Winden hatten Löscheinsätze zur Folge, hieß es von der Landessicherheitszentrale.

Um etwa 14.45 Uhr wurde bei der Grünschnittdeponie in Stoob Rauch bemerkt. Kurz darauf gab es Alarm für die Ortsfeuerwehr. Da starker Wind die Löscharbeiten erschwerte, wurden auch Einsatzkräfte aus Oberpullendorf, Neutal und St. Martin nachalarmiert. "Das Feuer hat sich dann ausgebreitet in einen angrenzenden Graben, wo Akazienbäume stehen", berichtete Bürgermeister Bruno Stutzenstein von der Feuerwehr Stoob: "Es ist alles sehr trocken. Das begünstigt das Ganze natürlich."

Es habe auch die Gefahr bestanden, dass der Brand über einen Weg auf einen angrenzenden Hochwald übergreife. Dies konnte jedoch verhindert werden. Das Löschen von Glutnestern hatte zwischendurch für starke Rauchentwicklung gesorgt. Das habe ärger ausgesehen, als es gewesen sei, meinte Stutzenstein. Zum Auseinanderziehen der Glutnester wurde auch ein Bagger verwendet. Eine Brandwache werde die ganze Nacht über nötig sein.

Bereits um 13.25 Uhr hatte es Alarm für die Feuerwehr Apetlon wegen eines Flurbrandes gegeben. Zur Verstärkung wurde die Feuerwehr Pamhagen nachalarmiert. Einsatzkräfte aus Winden und Neusiedl am See mussten schließlich gegen 16.30 Uhr ausrücken, nachdem ein Baum Feuer gefangen hatte.