Erstellt am 26. Mai 2014, 11:04

Über 3.000 Anzeigen bei Kontrollen. Drei Tage lang hat die Polizei im Burgenland verstärkt auf Transitrouten kontrolliert. Das Hauptaugenmerk galt dabei dem Schwerverkehr, die Beamten hatte es aber auch auf Drängler und Temposünder unter den Pkw-Lenkern abgesehen.

 |  NOEN, www.BilderBox.com
Bilanz der Aktion: Die Gesetzeshüter erstatteten insgesamt 3.094 Anzeigen, davon unter anderem 506 wegen technischer Mängel und 1.691 wegen Geschwindigkeitsübertretungen.

Im Blickpunkt der am Wochenende durchgeführten Kontrollen standen die A4 im Raum Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) und die B65 bei Rudersdorf (Bezirk Jennersdorf). Rund 40 Polizisten und Techniker der Bundesanstalt für Verkehr sowie des Amtes der Landesregierung waren an der Aktion beteiligt, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland.

57 Fahrzeuge waren mit so schweren Mängeln unterwegs, dass die Kennzeichen abgenommen wurden. 25 Anzeigen setzte es wegen Verstößen gegen die Bestimmungen zum Transport von Gefahrgut. In 524 Fällen wurden Lenker per Organstrafmandat oder Sicherheitsleistung zur Kasse gebeten. Bei einigen Schwerfahrzeugen gab es etliches zu beanstanden: An einem Anhänger waren beispielsweise Reifen und Bremsen defekt, die Radaufhängung drohte zu brechen. Ein Rad stand überhaupt nahezu quer zur Fahrtrichtung, dazu kamen noch viele weitere Mängel, hieß es von der Polizei.