Erstellt am 25. Juli 2012, 11:55

Unwetter - Wetterberuhigung erst am Freitag. Dauerregen, Unwetter, Muren: Das Wetter in Österreich zeigt sich derzeit alles andere als sommerlich. Ursache dafür ist ein "Adriatief, das uns feuchte und labile Luftmassen bringt", sagte eine Expertin von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Hohen Warte in Wien.

Das Wetter wird unberechenbar: Bei Amstetten gab es im Juni sogar Tornado-Alarm. Reczek/Skywarn  |  NOEN
Starkregen wurde heute, Mittwoch, insbesondere in Wien, Niederösterreich, Steiermark und dem Burgenland erwartet.

Länger anhaltender Regen ist morgen, Donnerstag, noch möglich, allerdings nicht mehr so verbreitet wie am Mittwoch. Schauer und Gewitter kann es weiterhin geben, auch größere Niederschlagsmengen sind laut der Meteorologin denkbar. Das Tief wird Österreich auch am Freitag noch beschäftigen, der Einfluss schwächt sich jedoch ab. Unbeständiges Wetter wird besonders für den Nordosten Österreichs prognostiziert, im Tagesverlauf soll es sich jedoch bessern. Vom Südwesten her breitet sich laut ZAMG ein Zwischenhocheinfluss aus - das Wetter beruhigt sich allgemein.

Am Samstag scheint im Großteil Österreichs mehrere Stunden lang die Sonne, im Osten und Südosten teilweise bis zum Abend. Im Westen des Landes sind allerdings erste Gewitter bereits am Vormittag möglich, diese verlagern sich schließlich ostwärts. Im Bergland ist mit ersten Gewittern am Nachmittag zu rechnen, gegen Abend erreichen sie die Niederungen im Osten. Diese Gewitter können wieder heftig ausfallen, laut der Expertin kann auch Hagel dabei sein.

Am Sonntag hinterlassen Nachtgewitter vor allem im Norden und Osten am Morgen einiges an Restbewölkung. Vom Westen her ziehen neue Gewitter herein, diese können wellenartig durchs Land durch. Tagsüber mischt vor allem im Süden und im Flachland länger die Sonne mit. Allerdings nehmen Schauer- und Gewittertätigkeiten allmählich wieder zu.