Erstellt am 05. November 2010, 10:52

VCÖ-Untersuchung - Feinstaubbelastung in Österreich gestiegen. Österreichs Bevölkerung ist laut VCÖ heuer einer extrem hohen Feinstaubbelastung ausgesetzt. In vielen Orten Österreichs gab es mehr Grenzwertüberschreitungen als im gesamten Vorjahr.

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Die höchste Belastung registrierte die Organisation in Wien, zu hoch war die Belastung unter anderem auch in Wr. Neudorf, Graz, Salzburg, Linz und Hall in Tirol. Der VCÖ forderte mehr öffentliche Verkehrsverbindungen und Umweltzonen.

In Österreich sind nur 25 Überschreitungen pro Jahr erlaubt. Die VCÖ-Untersuchung zeigte, dass dieser Jahresgrenzwert heuer bereits bei 42 Messstellen überschritten wurde. Mit Ausnahme des Burgenlandes wurde in allen Bundesländern der Jahresgrenzwert bei mindestens einer Messstelle überschritten. "Die Bevölkerung wird einer Schadstoffbelastung ausgesetzt, die gesundheitsgefährdend ist. Die bisher gesetzten Maßnahmen waren ungenügend", kritisierte Martin Blum vom VCÖ.

Der VCÖ forderte in einer Aussendung Maßnahmen, die den Lkw- und Auto-Verkehr in den belasteten Regionen verringern. "Die Anzahl an öffentliche Verkehrsverbindungen in den Ballungsräumen und Städten ist zu erhöhen. Es sollte zumindest ein Teil der Einnahmen aus der Mineralölsteuer-Erhöhung für mehr Bahnverbindungen für Pendlerinnen und Pendler investiert werden", so Blum.