Erstellt am 08. Januar 2013, 16:09

Vorsicht beim Kauf!. 187.000 Euro wurden im Vorjahr erkämpft. Probleme gibt es vor allem beim Telefonieren und im Internet.

Im Einsatz für Arbeitnehmer und Konsumenten: Burgenlands AK-Präsident Alfred Schreiner und Beratungs-Leiterin Eva Schreiber.  |  NOEN, Foto: Hafner
Von Wolfgang Millendorfer

Mit einem deutlichen Anstieg der Interventionen und 11.571 Anfragen schloss die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer (AK) ihre Bilanz für das Vorjahr ab. Was sich laut Experten ebenfalls zeigt: Betrüger werden immer
kreativer.

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Ein Tummelplatz für windige Geschäfte ist dabei das Internet; aber auch der Dienstleistungssektor und die Telekommunikation erwiesen sich wieder als Problemzonen. Besonders die unerwünschte Werbung mittels „Telefonterror“ kann sich zur Belästigung ausweiten. Für die schwarzen Schafe fordert AK-Präsident Alfred Schreiner daher eine Umsetzung der strengen Strafandrohungen.

Stark macht sich die AK auch für die Einführung der „Konsumentenbildung“ als eigenes Schulfach. In Sachen Aufklärung ist die AK ebenfalls aktiv. Alfred Schreiner: „Neben unserer Rolle als ,Feuerwehr‘ geht es bei der Konsumentenberatung – wie auch beim Arbeitnehmerschutz – darum, Fehlentwicklungen einen Riegel vorzuschieben.“

Zahlen und Fakten:

11.571 Anfragen zu konkreten Fällen wurden von der AK-Konsumentenberatung im Vorjahr
behandelt. 816 Interventionen brachten 187.048 Euro.

Die häufigsten Probleme:
Dienstleistung   20,5 Prozent
nach einem Kauf   15 %
Telekommunikation   14,4 %
Bauen   6,9 %
Internet-Geschäfte   6,3 %
Geld   6,1 %
Versicherungen   6 %
Internet-Abzocke   5,6 %
Reisen   5,2 %
KFZ   4,9 %