Erstellt am 16. Juni 2011, 14:44

Wachstum bei privaten Krankenversicherungen. Die Österreicher sind mit Alternativmedizin vertraut und wollen sich diese im Rahmen einer privaten Krankenversicherung durchaus auch etwas kosten lassen. Das geht aus einer Umfrage der Sophie Karmasin Market Intelligence im Auftrag der Donau Versicherung hervor.

Die private Krankenversicherung wächst in Österreich stetig, der Trend werde sich fortsetzen, erwartet die Donau-Versicherung.

Der Bekanntheitsgrad von Alternativmedizin liegt der Umfrage zufolge bei 97 Prozent, 66 Prozent haben eine positive Meinung zur Alternativmedizin und 62 Prozent haben sich schon einmal einer Behandlung unterzogen und 84 Prozent würden sich öfter alternativmedizinisch behandeln lassen wenn es dafür eine Versicherung gäbe. Für eine solche Versicherung wären die Befragten bereit, durchschnittlich 32 Euro pro Monat zu bezahlen.

Am beliebtesten ist demnach die Homöopathie: 80 Prozent jener, die Alternativmedizin angewendet haben, haben Erfahrungen mit dieser Behandlungsmethode gemacht. Dahinter folgen Akupunktur (39 Prozent) und Bachblüten (36 Prozent). Weniger Erfahrungen gibt es etwa mit Osteopathie (16 Prozent) oder Bioresonanz (15 Prozent). Eine private Krankenversicherung haben rund 1,5 Millionen Österreicher, das sind rund 18 Prozent der Bevölkerung.