Erstellt am 09. Februar 2017, 11:56

von APA Red

Sonne für den Westen, Nebel im Süden und Osten. Salzburg, Kärnten, Tirol, Vorarlberg und das Burgenland starten in die Semesterferien. Pünktlich dazu wird das Wochenende laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vor allem im Westen sehr sonnig ausfallen. Der Osten ist in den kommenden Tagen aber anfällig für Nebel.

Symbolbild

Am Freitag wird es im Norden, Osten und Südosten zu sehr zähen Hochnebel- oder Nebelfeldern kommen und gebietsweise kann es leicht schneien. Außerhalb der Nebelzonen scheint zum Teil länger die Sonne.

Von Südwesten her ziehen aber dichte Wolken auf und besonders in Osttirol, später auch im äußersten Westen schneit es leicht. In Nordtirol und im Alpenvorland wird es leicht föhnig. Der Wind weht im Donauraum und im östlichen Flachland sowie in einzelnen Föhnstrichen lebhaft aus Ost bis Süd, sonst hingegen nur schwach. In der Früh kommt es zu Temperaturen von minus sechs bis null Grad, und bei den Tageshöchsttemperaturen rechnet die ZAMG mit minus einem bis plus neun Grad.

Nebel im Osten, Sonne im Westen

Im Süden halten sich am Samstag meist zähe Nebel- und Hochnebelfelder, sonst lösen sich diese oft tagsüber auf. Im Norden und Nordosten ziehen aber bis in den Vormittag hinein noch Wolkenfelder durch und örtlich kann es dort aus der Nebeldecke leicht schneien. Im Westen ist es meist durchwegs sonnig. Der Wind weht schwach bis mäßig, im östlichen Flachland teils noch lebhaft aus Ost bis Süd. Es werden Frühtemperaturen von minus sechs bis minus ein Grad und Tageshöchsttemperaturen von null bis zehn Grad erwartet.

Sonntags wird es besonders in den westlichen Regionen fast den ganzen Tag über Sonnenschein geben. In den Becken des Südens sowie generell im Südosten, im Waldviertel und in Teilen des Donauraums beginnt der Tag aber noch mit Hochnebel oder Nebel. Meist kann sich auch in diesen Gebieten im Lauf des Tages die Sonne durchsetzen. Am längsten halten sich Nebel oder Hochnebel voraussichtlich in Teilen Kärntens sowie der Südoststeiermark.

Am Alpenostrand weht tagsüber teilweise recht lebhafter Wind aus südöstlicher Richtung, sonst bläst nur schwacher bis mäßiger Wind, im Westen ist dieser leicht föhnig. In der Früh wird mit Temperaturen zwischen minus neun und plus zwei Grad, am Nachmittag dann mit zwei bis elf Grad gerechnet, wobei es in den föhnigen Regionen im Westen am wärmsten wird.

Am Montag scheint bedingt durch Hochdruckeinfluss im Westen von der Früh weg die Sonne und daran ändert sich auch tagsüber nichts. Weiter östlich gibt es allerdings gebietsweise wieder eine recht starke Neigung zu morgendlichem Hochnebel. Davon betroffen sind vor allem die südlichen Beckenlagen, das östliche Flachland sowie die Südoststeiermark. Teilweise kann sich der Hochnebel auch recht hartnäckig halten, in vielen Regionen gehen sich aber zumindest ein paar nachmittägliche sonnige Abschnitte aus.

Der Wind bläst meist nur schwach, im Donauraum mitunter auch mäßig und kommt aus östlichen Richtungen. Zu Tagesbeginn prognostiziert die ZAMG minus sieben bis null Grad, tagsüber werden dann, abhängig von der Dauer der Sonneneinstrahlung, minus ein bis zwölf Grad erreicht. Die höchsten Werte gibt es dabei erneut im Westen.

Zum Valentinstag präsentieren sich vor allem die westlichen Bundesländern den ganzen Tag über strahlend sonnig. Im Süden und Osten ist es mitunter aber auch zeitweise bewölkt. Dennoch bleibt es dort durchgehend trocken und es gibt auch längere sonnige Abschnitte. Es weht meist nur schwacher Wind, lediglich am Alpenostrand frischt der Wind im Tagesverlauf auf, wobei dort die vorherrschende Windrichtung Nordwest ist. Die Frühtemperaturen sind zwischen minus acht und plus zwei Grad angesiedelt und tagsüber erwärmt sich die Luft auf vier bis zwölf Grad.

Staus sind vorprogrammiert

Auf den Straßen wird sich der Schichtwechsel bei den Semesterferien durch Staus bemerkbar machen, warnten Autofahrerclubs und Asfinag. Der ÖAMTC rechnet vor allem im Westen mit regem Verkehrsaufkommen. Auch aufgrund von zwei Sportveranstaltungen dürfte es im Großraum St. Johann/Tirol zu Verzögerungen kommen.

Vor allem am Wochenende wird es laut ARBÖ auf der Arlbergschnellstraße (S16), der Fernpassstraße (B179), der Inntalautobahn (A12), der Tauernautobahn (A10) und vor dem Brettfalltunnel auf der Zillertalerstraße (B169) abschnittsweise zu Staus kommen. "Der Freitagnachmittag, sowie der Samstag zählen zu den stärkeren Anreisetagen. Im Gegenzug wird der Sonntag vom Rückreiseverkehr geprägt sein", warnte ARBÖ-Verkehrsexperte Jürgen Fraberger.