Erstellt am 23. September 2013, 17:14

Zwölf Einbrüche in Pkw geklärt. Die Polizei hat zwölf Einbrüche in Pkw im Bezirk Neusiedl am See im heurigen März geklärt.

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DNA-Spuren haben einen 29-jährigen Slowaken als mutmaßlichen Täter überführt, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland (LPD) am Montag mit. Der Mann habe damals zwei von der Polizei errichtete Straßensperren durchbrochen, sei über die Grenze in seine Heimat geflüchtet und nach einem Verkehrsunfall verhaftet worden.

Der Verdächtige soll zwischen 24. und 27. März fünf mal in Parndorf und siebenmal in Kittsee zugeschlagen haben. Aus den Fahrzeugen soll er u.a. Geld, Autoradios, Reifen, Kleidung und Dokumente gestohlen haben.

Passantin erstattete Anzeige

Einer Passantin war der 29-Jährige im März in einer Tiefgarage verdächtig vorgekommen. Die Frau notierte sich das Kennzeichen und erstattete Anzeige, eine Fahndung wurde eingeleitet. Als der Lenker die Polizei sah, stieg er aufs Gaspedal und fuhr davon. Auf seiner Flucht landete er jedoch mit seinem Pkw, in dem später Diebesgut und DNA-Spuren sichergestellt wurden, im Straßengraben.

Der Verdächtige wurde damals wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt festgenommen und in eine slowakische Justizanstalt gebracht. Laut Exekutive befinde sich der 29-Jährige derzeit in seiner Heimat in einem Gefängnis. Zu den Einbruchs-Vorwürfen sei er nicht geständig. Wie das weitere Strafverfahren abgewickelt werde, müsse erst durch die Justizbehörden beider Länder geklärt werden, teilte die LPD mit.