Erstellt am 19. Juli 2011, 13:55

44 Prozent gegen Wiederwahl von Wrabetz. Nur ein knappes Viertel der Österreicher spricht sich laut einer Gallup-Umfrage für die Zeitschrift "tv-media" für eine zweite Amtszeit von ORF-Generaldirektor Wrabetz aus. 44 Prozent der Befragten sind den Umfragedaten zufolge gegen Wrabetz, einem Drittel ist eine zweite Amtsperiode des ORF-Chefs "egal".

Eine klare personelle Alternative gibt es aber offenbar auch nicht. Konkret sehen 26 Prozent der Befragten keine Alternative zu Wrabetz, ebenso viele wünschen sich allerdings einen "internationalen Experten" an die Spitze des ORF. 20 Prozent würden Gerhard Zeiler wählen, ebenso viele Ingrid Thurnher. Würde Elmar Oberhauser antreten, könnte er elf Prozent der Befragten für sich gewinnen, Karin Resetarits-Kraml käme auf neun Prozent, der Medienexperte Hans Mahr auf vier Prozent und ein Prozent würde den ORF-Korrespondenten Christian Wehrschütz wählen, der am 9. August tatsächlich antritt.

Das Zeugnis der Bevölkerung für Wrabetz fällt demnach wenig schmeichelhaft aus: Nur drei Prozent geben dem ORF-Generaldirektor im fünften Jahr seiner Amtszeit ein "sehr gut", immerhin 16 Prozent bewerten ihn mit "gut". Von 40 Prozent bekommt er ein "befriedigend", ein knappes Viertel benotet Wrabetz mit einem "genügend" und von sieben Prozent bekommt er ein "nicht genügend". Zehn Prozent der Befragten vergaben keine Noten.

Was die Österreicher im ORF sehen wollen: 58 Prozent wünschen sich mehr Qualitäts-Fernsehen wie Dokumentationen und Kultur, 44 Prozent möchten mehr Austro-Filme und -Serien und 36 Prozent sprechen sich für ein ausgebautes Bundesländer-Angebot aus. 34 Prozent wünschen sich aber auch mehr US-Serien und Filme.