Erstellt am 17. Dezember 2013, 10:32

Angst vor Alkoholexzessen bei Weihnachtsfeiern. Die Österreicher fürchten Alkoholexzesse bei ihren Firmenweihnachtsfeiern.

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Bei einer Studie von GFK Austria gaben fast drei Viertel der 1.000 per Onlinebefragung Interviewten an, den zu tiefen Blick ins Glas unbedingt zu vermeiden. Vier von zehn haben selbst schon dahin gehend schlechte Erfahrungen gemacht.

Besonders groß ist die Sorge vor „peinlichen Fotos“, die irgendwo im Internet auftauchen könnten. Obwohl es noch nicht einmal jedem zehnten Befragten passiert ist, fürchteten sich doch 61 Prozent davor. Auch den Chef in Feierlaune um eine Gehaltserhöhung zu bitten, sah jeder Zweite als deplatziert an. Zwei von hundert Befragten haben das allerdings schon gemacht. Ebenso selten, aber für 30 Prozent unbedingt zu vermeiden, war eine Kündigung bei der Firmenweihnachtsfeier.

Die „Verbrüderung mit dem Chef“ erachtete übrigens nur ein Viertel der Befragten als „unbedingt zu vermeiden“, der Flirt mit den Kolleginnen bzw. Kollegen störte nicht einmal drei von zehn Befragten.

Frauen mit weniger "Ausrutschern"

Die befragten Frauen gaben bei der Umfrage an, deutlich seltener einen „Ausrutscher“ bei einer Firmenweihnachtsfeier erlebt zu haben, gleichzeitig sind sie auch strenger, was die Fehltritte angeht, die es zu vermeiden gilt. Ähnlich verhält es sich beim „Flirt mit Kolleginnen bzw. Kollegen“ – auch dabei fürchten Frauen viel eher die Folgen.

Für die befragten Frauen war es auch deutlich wichtiger, in „angemessener Kleidung“ bei der Firmenweihnachtsfeier zu erscheinen, als das bei ihren männlichen Kollegen der Fall war. Die Männer brachte es dafür es in Rage, wenn jemand „Essen in Tupperware bzw. Alufolie mit nach Hause nimmt“.

Von den befragten Österreichern hatte mehr als jeder Zweite eine Firmenweihnachtsfeier, nur 13 Prozent hatten kein Fest mit den Kollegen. Die Teilnahme sahen zwar viele als eine Pflicht an, mehr als die Hälfte gab aber an, sehr gerne zur Weihnachtsfeier zu gehen. „Einzig die befragten Wiener sind die Muffel – sie gehen ungerne hin, sehen es als eine unliebsame Pflicht und verweigern auch häufiger als andere eine Teilnahme am kollegialen Stelldichein mit Punsch und Keksen. Am liebsten feiern Niederösterreicher, Burgenländer und Salzburger mit der Kollegenschaft“, so Paul Unterhuber von GfK abschließend.